Mehrere Nummeren für einen Artikel...

Wie man seine Daten nach AvERP einlesen kann.

Moderator: SYNERPY

helse
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Mehrere Nummeren für einen Artikel...

Beitrag von helse » Di Okt 26, 2010 1:35 pm

hallo zusammen,

ich hab eine frage zu den lieferanten. Ich habe zu einem artikel mehrere lieferantenartikelnummern, herstellernummern und lieferanten. Kann ich unter einer artikel nummer in averp all diese daten hinterlegen oder muss ich jeweils einen neuen artikel anlegen??

Gruß.....

ibexpert
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Beitrag von ibexpert » Di Okt 26, 2010 1:42 pm

einfach im Artikelstamm Unterprogramm "Artikelstamm Lieferant" für jeden Lieferant gesondert in einem extra Datensatz hinterlegen

Gruß
Holger
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helse
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Beitrag von helse » Di Okt 26, 2010 2:17 pm

danke erst mal....

wenn ich das mache erhalte ich eine fehlermeldung.(violation of primary or uniquekey constraint uk_bsal on table bsal)

vielleicht liegt es ja daran, dass ich zu einer artikelnummer, bei gleichem lieferanten, 2 unterschiedliche lieferantenbestellnummern angeben will??

ibexpert
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Beitrag von ibexpert » Di Okt 26, 2010 2:55 pm

helse hat geschrieben:danke erst mal....

wenn ich das mache erhalte ich eine fehlermeldung.(violation of primary or uniquekey constraint uk_bsal on table bsal)

vielleicht liegt es ja daran, dass ich zu einer artikelnummer, bei gleichem lieferanten, 2 unterschiedliche lieferantenbestellnummern angeben will??
was ist denn das für ein Lieferant, der für einen Artikel mehrere Bestellnummern hat? Ist so eigentlich nicht zu erwarten daher eigentlich auch nicht vorgesehen

Gruß
Holger
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helse
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Beitrag von helse » Di Okt 26, 2010 3:14 pm

hierbei handelt es sich um elektronische bauteile. Diese mit gleichen spezifikationen würde ich gern unter einer artikelnummer anlegen. aber es gibt mehrere hersteller und damit auch unterschiedliche liefernummern bei gleichem lieferant....

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Beitrag von ibexpert » Di Okt 26, 2010 4:37 pm

nun denn, in dem falle macht es wohl Sinn, deinen artikel mit mehreren Stücklistenvarianten zu hinterlegen, die dann die eigentlichen Artikel refernzieren. Aber die jeweiligen Artikel musst du dann einzeln mit deren Lieferantenbeziehung und Bestellnr. hinterlegen. Wäre jedenfalls mein Weg.

Ich weiß aber nicht ob das der einzige Weg ist, aber da weiß sicher noch ein synerpier was dazu.

Wäre aber langfristig vielleicht besser, dafür ein utility zu programmieren oder programmieren zu lassen, was zum Beispiel automatisch aufgrund deiner Hauptstückliste geeignete Artikel aus eurem Lager heraussucht und wenn nicht vorhanden, dann geeignete Artikel für Bestellvorschläge raussucht.

Theoretisch reicht bei der Bestellung ja ein Artikel, der die Spezifikationen erfüllt.

admin
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Beitrag von admin » Mi Okt 27, 2010 7:59 am

Ich verstehe das Problem, verstehe allerdings nicht, warum es zu einer Lösung kommen würde, wenn mehr als eine Lieferantenartikelnummer pro Lieferant angelegt werden könnte. Dann hätten Sie doch den Fall, dass ein Artikel bestellt werden muss, das System aber mehr als einen Artikel beim Lieferanten anbieten würde. Welcher würde denn bestellt werden? Wenn es egal wäre, dann könnte man ja auch einfach nur einen Artikel des Lieferanten anlegen.

Ist der Hersteller des Artikels in dem ein oder anderen Fall doch wichtig, so sollte dieser schon im Artikelstamm hinterlegt werden. Sie hätten dann pro Hersteller und Typ einen eigenen Artikel.

miboe
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Beitrag von miboe » Mi Okt 27, 2010 7:05 pm

Das zuletzt geschriebene stimmt prinzipiell, aber bei elektronischen Bauteilen ist in dem Fall die austauschbarkeit so hoch, daß es dann eine Möglichkeit geben müßte, die Artikel fest miteinander zu verbinden. Das müßte doch dann entweder über den HAUPTARTIKEL gehen oder über die ALTERNATIVEN, beides ja Unterprogramme des Artikelstamms.

Beispiel: man braucht einen Elko 1000u/25V, rein elektronisch ist das Bauteil damit ausreichend spezifiziert. ABER: dieses becherförmige Bauteil gibt es von 5 Herstellern in 5 Bechergrößen die im Normalfall voll austauschbar sind. Das wären dann 25 Artikel statt einem!

Dafür gibt es zwei mögliche Lösungen:
1. Ich bin "groß" genug, daß ich meinem Lieferanten überbügeln kann, mit MEINER Artikelnummer zu bestellen, und die Zuordnung was sich da an SEINEN Artikelnummern dahinter verbirgt muß er hinbiegen, was aber bedeutet, daß ich ihm auch die freie Wahl beim liefern lasse.

2. Ich bin dafür zu klein und bin gezwungen mit der Originalnummer des Lieferanten zu bestellen. Dann muß ich selbst diese 1:25 Zuordnung abbilden. Und da ist auch mir bisher keine Lösung eingefallen. Wir sind Gott sei Dank in der glücklichen Situation nach Punkt 1 :) aber interessieren würde es mich auch.

Ihr müßt dabei nicht nur an den Einkauf, sondern auch an die Fertigung denken. Dort sind ja auch bei jedem Vorkommen in der Stückliste die 25 "Varianten" voll austauschbar! Und das im Zweifelsfall mitten in einem laufenden Produktionsauftrag. Variante 1 alle = nahtlos mit Variante 7, die gerade im lager liegt weiter.

Als Tip der beides löst würde mir einfallen, das Feld Lief.Art.Nr in BSAL in den UK_BSAL aufzunehmen, wahlweise auch das Herstellerfeld. Das ginge sogar im Standard ohne echte Änderungen, da die Felder ja wenn sie leer oder eindeutig sind, auf UK_BSAL keinen Einfluß haben. Er löst beides weil nur 1 Artikel im Teilestamm (einfach in der Fertigung) aber alle 25 Varianten im Einkauf (für einen Elektronikeinkäufer Tagesgeschäft).

Was wäre denn davon zu halten?

Gruß
Michael
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Beitrag von helse » Mi Okt 27, 2010 8:06 pm

danke für die tips!

miboe hat das problem auf jeden fall richtig beschrieben!! über seine lösungsvorschläge muss ich erstmal nachdenken... (leider sind wir von der kleinen sorte :( )

nur noch ne kurze frage was ist den UK_BSAL?

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Beitrag von admin » Do Okt 28, 2010 6:55 am

UK_BSAL ist eine datenbankseitige Einschränkung, die besagt, dass es pro Artikel einen Lieferanten nur einmal geben darf. Hier soll genau das verhindert werden, was Sie brauchen.

Hier die Lieferantenartikelnummer mit reinzunehmen, würde das Problem zwar einerseits fast lösen, andererseits aber zu Problemen führen, das zahlreiche SELECTs im Quellcode davon ausgehen, dass maximal ein Datensatz zurückgebracht wird, wenn man nach Artikel- und Lieferanten-ID sucht. "Multiple rows in singleton select"...

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Beitrag von miboe » Do Okt 28, 2010 10:05 am

Wobei ich damit leider schon fast gerechnet hatte ... wie sieht es denn mit den Lösungsansätzen über Hauptartikel oder Alternativartikel aus? Die Sache mit den Hauptartikeln (die ich bisher nicht gebraucht und deswegen auch noch nicht ganz verstanden habe) müßte aber doch der Sache sehr nahe kommen, oder?

Gruß
Michael
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Beitrag von admin » Do Okt 28, 2010 5:03 pm

Hauptartikel = 19" Monitor
Unterartikel 1 = 19" Samsung
Unterartikel 2 = 19" LG
etc.

Der Hauptartikel kann nie direkt bebucht werden. Die Lagermenge ist immer die Summe der Unterartikel. 2 x Samsung und 3 x LG im Bestand = 5 Stück Hauptartikel im Bestand.

Ist etwas aufwändiger, das zu verwalten, würde aber beim Grundproblem helfen.

Alternativartikel sind nur für den Verkauf gedacht. "Der gelbe Lampenschirm ist nicht auf Lager, darfs vielleicht ein gelber in einem anderen Design sein?".

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Beitrag von helse » Do Okt 28, 2010 7:39 pm

das mit den unterartikeln klingt vielversprechend! doch eine frage wo/wie kann ich die anlegen?

Gruß...

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Beitrag von helse » Mo Nov 01, 2010 1:50 pm

okay das mit den haupt- unterartikeln hab ich jetzt raus gefunden. 8) Doch wie war das der hauptartikel kann nicht bebucht werden? zum einen ist das klar wenn ich den hauptartikel verwende, woher sollte das system dann wissen welche unterartikel ich wirklich verbraucht habe! Doch jetzt die frage wie verhält sich das in der produktion? muss ich dann manuell einen unterartikel aussuchen?

Gruß....

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Beitrag von admin » Di Nov 02, 2010 9:59 am

Genau. Der Unterartikel muss manuell ausgesucht werden.

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