Installation auf Linux Server

Einsatz von AvERP mit Linux als Server- und/oder Anwendungs-OS

Moderator: SYNERPY

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jalexander
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Installation auf Linux Server

Beitrag von jalexander » Di Mai 12, 2009 11:15 am

Guten Tag,

ich bin neu hier im Forum und interessiere mich für die synerpy Installation auf einem Linux Server.
Soweit ich gesehen habe, ist die Software eine Windows Anwendung, jedenfalls das, was zum Download angeboten wird.

Nun frage ich mich, ob es da wohl noch Software für Linux gibt oder ob das rein nur per Emulation (wine) unter Linux zum Laufen gebracht werden kann?

Eine zweite Frage wäre, ob es vielleicht auch für eine Installation in einer Linuxumgebung eine Installationsanleitung gibt.

Es würde mich sehr freuen, wenn ich Infos, Tipps und ggf. Erfahrungen zu dem Thema bekommen könnte.

Viele Grüsse
Jörg

miboe
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Beitrag von miboe » Di Mai 12, 2009 12:30 pm

Tip Nr. 1 = ein bißchen hier im LINUX-Board querlesen

Tip Nr. 2 = Suchfunktion ...

Tip Nr. 3 = Supportseiten des Datenbankservers Firebird

Gruß
Michael
Nur wer das Unmögliche versucht, wird das Machbare erreichen!
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jalexander
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Beitrag von jalexander » Di Mai 12, 2009 12:34 pm

Hallo Michael,

danke für die Infos.
Da scheine ich dann doch aber nicht ganz verstanden zu haben wie die Software funktioniert. Ich dachte es sei eine Anwendung und eine Datenbank, die auf einem Server laufen.
Der Client greift dann lediglich per Browser darauf zu.

Dem ist dann also nicht so?

Grüsse Jörg

miboe
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Beitrag von miboe » Di Mai 12, 2009 12:53 pm

Die Datenbank ist eine "ganz normale" Firebird Datenbank, in welcher in Form von Stored Procedures und Triggern die Geschäftslogik mit enthalten ist. Die DAten liegen wie gewohnt in Datentabellen ebenfalls in dieser Datenbank. Masken und Druckprogramme sind ebenfalls in der DAtenbank in speziellen Tabellen gespeichert.

Der Datenbank ist es egal auf welchem Server-OS sie läuft, es muß für dieses OS lediglich eine passende Firebirdversion geben. Das Komplettpaket aus dem Download ist aus denke ich nachvollziehbaren Gründen für eine reine Windowsumgebung (prinzipiell sogar als Einzelrechner der dann Server und Client gleichzeitig ist) ausgelegt.

Im normalen Leben läuft auf den Clients nur eine kleine Exe-Datei als Frontend, welche dann mit dem Datenbankserver direkt kommuniziert. Der Client liegt nativ leider nur für Windows vor, mit gewissen Einschränkungen ist er aber auch in einem WINE lauffähig (ja ich weiß hoffy, die Maskengrößenänderung schießt bei den neueren Versionen quer :) )

So viel mal für den Anfang ...

Gruß
Michael
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jalexander
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Beitrag von jalexander » Di Mai 12, 2009 12:59 pm

Achso, dann muss also AvERP.exe auf den jeweils benutzten Clients installiert und ausgeführt werden.........
Jetzt ist es klar. Dann brauche ich also eine Firebird DB und lade die Datenbank aus dem Download in die Firebird datenbank und greife mit AvERP.exe darauf zu. Kurz und grob so richtig?

Grüsse Jörg

Gast

Beitrag von Gast » Di Mai 12, 2009 2:37 pm

jalexander hat geschrieben:Achso, dann muss also AvERP.exe auf den jeweils benutzten Clients installiert und ausgeführt werden.........
Jetzt ist es klar. Dann brauche ich also eine Firebird DB und lade die Datenbank aus dem Download in die Firebird datenbank und greife mit AvERP.exe darauf zu. Kurz und grob so richtig?

Grüsse Jörg
Vom Prinzip her so richtig, ja.

Es besteht die Möglichkeit die Daten der Clients zentral auf einem Fileserver abzulegen, auf den die Clients zugreifen. Vom Client aus greift man auf das vom Fileserver freigegebene Verzeichnis zu und führt von hier aus die AvERPStart.exe aus, welche sich dann die nötigen Clientdateien vom Fileserver herunterlädt und auf dem Client ablegt. Automatisch wird dabei eine Desktopverknüpfung beim Client eingerichtet, über die das Programm in Zukunft gestartet werden kann. Bei jedem Aufruf dieser Verknüpfung wird nun überprüft ob die zentralen Daten des Fileservers aktueller sind als die des Clients und werden ggf. aktualisiert. So ist gewährleistet, dass die Clients immer über die neuste Programmversion verfügen.

jalexander
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Beitrag von jalexander » Di Mai 12, 2009 2:46 pm

Vom Client aus greift man auf das vom Fileserver freigegebene Verzeichnis zu und führt von hier aus die AvERPStart.exe aus, welche sich dann die nötigen Clientdateien vom Fileserver herunterlädt und auf dem Client ablegt.
Und das dann für jeden einzelnen Client.

Okay dann wird es schon klarer. Demnach benötigt man also nichts weiter als ein Filesystem (samba), den Datenbankserver Firebird und die nötigen Verbindungen.
Gibt es zu dem Produkt auch ein elektronisches Handbuch, Installationsanleitung bzw. Konfigurationsanleitung zum Download? Entweder hab ich es übersehen oder nicht gefunden.

Vielen Dank für die Auskünfte.

Grüsse Jörg

Gast

Beitrag von Gast » Di Mai 12, 2009 3:14 pm

jalexander hat geschrieben: Und das dann für jeden einzelnen Client.

Okay dann wird es schon klarer. Demnach benötigt man also nichts weiter als ein Filesystem (samba), den Datenbankserver Firebird und die nötigen Verbindungen.
Ja. Und das Verzeichnis mit den Dateien für die Clients kann ja auf dem selben Server liegen auf dem auch der Firebirdserver läuft.

Die Doku gibt es im OnlineSHOP :wink:

Ansonsten hier im Forum, wie Michael schon sagte, querlesen. Da lässt sich sehr viel Über die Installation erfahren. Und bei Problemen einfach fragen :)

jalexander
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Beitrag von jalexander » Di Mai 12, 2009 4:59 pm

Und das Verzeichnis mit den Dateien für die Clients kann ja auf dem selben Server liegen auf dem auch der Firebirdserver läuft.
Achso okay alle Clients greifen dann auf die daten (Verzeichnis) zusammen zu. Ich hatte verstanden, dass jeder Client solch ein Verzeichnis braucht.

Danke und Grüsse
Jörg

Gast

Beitrag von Gast » Mi Mai 13, 2009 7:15 am

Nein nein, es reicht ein einziges Share auf dem Server, auf dem die aktuellen Dateiversionen liegen.
Greift der Client nun, wenn man mal von Windows ausgeht, per Netzwerkumgebung auf dass Share zu, führt er dort die AvERPStart.exe aus, welche dann beim erstmaligen Start dem Anwender die Wahl des Installationsverzeichnisses bietet und eine Desktopverknüpfung einrichtet. In das Installationsverzeichnis werden lokale Kopien der Dateien aus dem Share abgelegt und bei Aufruf der Verknüpfung, wie schon geschrieben, werden erst die Versionen abgeglichen, evtl. neue kopiert und anschließend die Verbindung zur Datenbank hergestellt.
Der Vorteil des einmaligen Shares für alle liegt darin, dass eine Aktualisierung, von sagen wir mal der AvERP.exe, den Vorteil hat, dass es nur einmal in diesem Share erfolgen muss, bei jedem neuen Start von AvERP beim Client wird diese Datei dann kopiert.

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