AvERP Server Windows <> Linux

Allgemeine Diskussionen um die ERP Software AvERP

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RWerner
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AvERP Server Windows <> Linux

Beitrag von RWerner » Mi Okt 02, 2019 8:13 am

Hallo und guten Morgen,
Eine große Bitte :oops:

unser Server ist für die Dispo (BBVO) viel zu langsam. (sagt man)

Wenn ich einen neuen Server kaufe; rein gefühlsmäßig würde ich einen Linux Server bevorzugen.

Allerdings kenne ich keinen der mich da unterstützen will/kann.

:idea: Am liebsten würde ich das Teil gerne fix und fertig konfiguriert kaufen um es in eine heterogene Serverumgebung einzustöpseln.

Für Ideen Vorschläge und Namensnennungen bin ich aufgeschlossen.

vom 5 bis zum 20.10 bin ich weg :-( :shock: Eine Entscheidung wird erst danach fallen...

Grüsse Ronald
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Ronald Werner
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miboe
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Re: AvERP Server Windows <> Linux

Beitrag von miboe » Do Okt 03, 2019 9:45 am

Hallo Ronald,

ich dreh die Frage mal rum: was habt ihr denn aktuell für einen Server mit welcher Hardwareausstattung und was genau waren die Begründungen für die Aussage, dass euer Server für die Dispo zu langsam wäre?

Ohne jetzt eine philosophische Diskussion vom Zaun brechen zu wollen halte ich bei der vorliegenden Fragestellung das Betriebssystem für einen eher untergeordneten Parameter. Die Dispo ist bei der Art wie sie in AvERP programmiert ist eher wenig abhängig von der CPU und RAM, aber mit gefühlt unendlich vielen Datenbankoperationen verbunden. Da werden je nach Konstellation bei einem Dispolauf tausende von INSERT und SELECT Statements abgefahren und das bedeutet, dass die Zugriffsgeschwindigkeit auf die Festplatte und der verfügbare Cache für die Datenbank die Nadelöhre sind.

In einen alten Server eine SSD einbauen könnte also im Zweifelsfall mehr bringen, als in eine sauteure neue Maschine mit einem Dutzend Kernen und Gigabytes an RAM zu investieren.

Zu Deiner Frage: Linux in einer heterogenen Umgebung als Firebird-Server ist kein Hexenwerk. Und genau mit dieser Zielsetzung würde ich das an Deiner Stelle auch angehen! Lass deinen Averp Server wie er ist, und lagere die Datenbank auf einen dezidierten Server aus, der nichts anderes macht als Firebird Server zu sein. Und wenn Du das genau so tust, besteht die ganze Integration in eure Umgebung darin, dass der Server eine statische IP bekommt, ins DNS eingetragen wird und damit sein Name aufgelöst werden kann. Es gibt dann keinen Bedarf, die Maschine ins AD einzubinden oder was auch immer. In der AverpConfig den neuen Host für die Datenbank eintragne und fertig.

ABER: Du musst Dich mit dem Gedanken anfreunden, dass Du dann auf der Linux Konsole administrieren musst, denn es gibt auch unter Linux keine grafischen Verwaltungstools für Firebird. Mit Blick auf solche Sachen wie Datenbankwartung, Backup, Rücksicherung usw. ändert sich also nichts. GBAK und GSEC haben exakt die gleiche Befehlssyntax. Und Zugriffe auf das Dateisystem machst Du per sftp. Das hat auch den Vorteil, dass nicht jeder mal eben so per Windows-Freigabe da rumhampelt :)

Gruß
Michael
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